Autor: TW277

  • Fahren im Winter

    Ich möchte das Twike auch im Winter fahren, solange die Strassenverhältnisse nicht allzu schlimm sind. Über Nacht hat es geschneit, und auf dem Seerücken blieb sogar etwas Schnee liegen.

    Ich möchte die Akkukapazität des Twike testen und habe heute Morgen die Unterstützung mit Pedalen nicht genutzt. Was ist wohl der Unterschied zu gestern? Persönlich hatte ich bei 4°C Aussentemperatur nur etwas kalte Hände, sonst war die Fahrt sehr angenehm.

    Zum Energieverbrauch kam nach der Ankunft die Ernüchterung: Das Twike hat heute ohne Pedalieren genau gleich viel Watt gebraucht wie gestern mit Pedalieren. Hm… Die Ursache war aber schnell gefunden: Ich habe den Akku erst heute Morgen geladen, er war also vorgewärmt. Da mein Arbeitsweg gleich mit einem Anstieg von fast 200 Höhenmetern beginnt, ist der Verbrauch mit kalten Akkus deutlich höher.

    In den nächsten Tagen werde ich weitere Daten sammeln und den Einfluss verschiedener Faktoren auf den Verbrauch analysieren.


  • Erste richtige Fahrt!

    Heute ist der grosse Tag und ich kann endlich zur MFK. Mit Tagesnummer ging es am Morgen los zur Arbeit. Dort hat das Twike perfekt Platz auf dem Motorradparkplatz.

    Am Mittag weiter zur MFK. Die MFK verlief problemlos und mein Twike darf offiziell gefahren werden.
    Schnell gings zurück zur Arbeit und am Abend nach Hause. Am Ende des Tages hatte das Twike 80km mehr auf dem Kilometerstand und ich schwere Beine.


  • 12V-Steckdose im Twike

    Ich möchte auch die Möglichkeit haben, mein Smartphone oder eine Bluetooth-Musikbox während der Fahrt zu laden. Daher wurde kurzerhand eine 12V-Steckdose montiert. Am Sicherungskasten neben dem DC/DC-Wandler war noch ein Steckplatz frei für den Pluspol. Den Minuspol konnte ich auf eine Schraube am Alu-Rahmen dazwischen klemmen.

    Wie und wo genau ich die Steckdose montiere, weiss ich noch nicht, aktuell liegt es unbefestigt hinter dem Fahrersitz…


  • frische Nase montiert

    Die geputzte und mit weisser Dichtung versehene Nase wurde montiert. Der weisse Übergang gefällt mir schon viel besser.


  • Nase putzen

    die letzten 27 Jahre hinterlassen einige Spuren am Twike. Auch an der Nase. Der Zauberschwamm, mit dem im Haushalt ganze Kinderzeichnungen von Wänden gereinigt werden kann, funktioniert auch beim Twike!

    Oh ich sehe mich schon, wie ich einige dieser Schwämme am Twike verbrauchen werde…


  • Nasenoperation

    Die Nase vom Twike gewinnt leider keinen Schönheitspreis. Vor allem die schwarze, vorstehende Abdichtung sticht als unschöne Kontur hervor. Zudem ist bei meinem Flitzer diese Abdichtung auch eingerissen. Kein Wunder, ist das einer meiner ersten Schönheitsoperationen am Twike.

    Die Nase ist durch zwei Innen-6kt-Schraben angeschraubt. Diese sind durch zwei «Nasenlöcher» erreichbar. Nach der Demontage zeigte sich, dass die alte Dichtung ist mit Klammern angetackert ist uns dich schnell entfernen lässt. Ebenso wurde auch ersichtlich, dass die Nase gebrochen ist.

    Die Nase wurde gereinigt und die Risse ausgebessert. Als neue Abdichtung habe ich ein abgeschnittenes Stromkabel angetackert. Zuvor wurde es längs aufgeschnitten und die Kabel entfernt.
    Damit die Nase beim Anschrauben nicht mehr bricht, habe ich grosse Unterlagscheiben aus PVC ausgeschnitten und die Schraubenverbindung verbessert. Nun wird beim Anziehen der Schrauben die Kraft auf eine grössere Fläche verteilt.

    Die Naseoperation ist fertig und muss nur noch montiert werden.


  • Vorderrad-Bremse repariert

    Mein Twike hat noch keine Integralbremse. Die Vorderbremse wird nur über einen separaten Hebel am linken Joystick betätigt. Leider ist das Kabel am Bremshebel gerissen.

    Die Zeit drängt! In wenigen Tagen muss das Twike bereit sein für die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) – und dafür muss die Bremse funktionieren. Das Besondere an diesem Bremskabel: Am Ende, direkt am Rad, befindet sich eine 7 cm lange M6-Stange, über die sich die Bremse exakt einstellen lässt.

    Da ich kurzfristig kein Originalkabel beschaffen konnte, brauchte ich eine schnelle Lösung.

    Zum Glück konnte ich das Problem einfach beheben:
    Ein neues Kabel mit Birnennippel wurde eingezogen. Der Birnennippel hängt wie vorgesehen im Bremshebel (Original-Lösung).
    Am Rad führt das Kabel durch die originale Verstellmutter und wird mit einem Schraubnippel fixiert. Eine Gummischeibe dazwischen sorgt dafür, dass das Ganze sogar professionell wirkt. 🙂

    Was mich jetzt noch stört: Die Rückstellfeder liegt direkt auf dem Kabel auf. Bei Gelegenheit werde ich dort das Kabel in ein Schutzrohr legen.


  • Ein Traum wird Realität

    Seit über zwei Jahren spielte ich mit dem Gedanken, ein Twike 3 zu besitzen. Immer wieder habe ich mich informiert, Anzeigen durchstöbert und die Augen offen gehalten. Die Idee, ein Fahrzeug zu fahren, das nachhaltig, effizient und gleichzeitig Spaß macht, hat mich nicht mehr losgelassen. Gleichzeitig bietet mir das Twike die Möglichkeit, auf dem Arbeitsweg aktiv zu bleiben, meine Fitness zu fördern und etwas für meine Gesundheit zu tun – ein idealer Ausgleich zu meinem Bürojob, und das bei jedem Wetter.

    Nach langer Suche habe ich endlich eines gefunden und gekauft. Heute machte ich mich auf den Weg in den Kanton Bern und holte das TW277 ab:

    In den kommenden Beiträgen nehme ich euch mit auf meine Reise: von den ersten und besonderen Fahrten über Reparaturen und Umbauten bis hin zu Optimierungen. Für dich und mich wird es ein persönliches Tagebuch, das die Entwicklung meines Twike 3 dokumentiert.

    Bleibt dran – die Reise beginnt jetzt!